Weihnachtswunschliste fürs Zuhause, was sich den ganzen Winter lohnt
Welche Deko, Textilien, Küchengeräte und Outdoor-Dinge auf eine Weihnachtswunschliste fürs Zuhause gehören, was du dir sparen kannst und was es kostet.
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Die Familie kommt am zweiten Feiertag, zwölf Leute, und im Schrank stehen vier Tassen ohne Sprung, fürs Sofa gibt es genau eine Decke. Wer sich zu Weihnachten sowieso etwas fürs Zuhause wünscht, stellt die Liste am besten so zusammen, dass sie an den Feiertagen hilft und danach nicht im Keller landet.
Deko für Baum, Tür und Treppe
Lichterketten zuerst. Für den Kaminsims und den Türrahmen reicht eine Kette mit Batteriefach und Timer, für Balkon oder Vorgarten muss sie mindestens die Schutzart IP44 haben, sonst ist sie nach dem ersten Regen hinüber. Dann der Baum. Eine Nordmanntanne kostet in den meisten Regionen 20 bis 30 Euro pro Meter, und wer jedes Jahr einen echten Baum holt, wünscht sich am besten einen Ständer mit Fußpedal (Krinner, etwa 40 bis 80 Euro). Der wackelt nicht, und niemand muss mehr unter dem Baum liegen und Schrauben drehen. Ein künstlicher Baum lohnt sich nur ab der 200-Euro-Klasse, alles darunter sieht nach Plastik aus und bleibt es auch.
Kugeln in einer oder zwei Farben statt in allen, ein Kranz an der Haustür und eine Girlande am Treppengeländer. Mehr braucht es nicht.
Decken, Kissen und Tischwäsche
Eine grobgestrickte Wolldecke ist das Geschenk, das in jedem Winterhaushalt sofort benutzt wird. Kissenbezüge in Dunkelrot oder Tannengrün kosten wenig und lassen sich im Januar wieder tauschen. Bei der Tischwäsche lohnt sich eine Tischdecke, die auf die ausgezogene Tafel passt (miss vorher nach: 12 Personen brauchen gut drei Meter), dazu Stoffservietten. Bedruckte Weihnachtsdecken mit Rentieren liegen elf Monate im Schrank; eine schlichte in Leinen oder Baumwolle geht auch an Ostern.
Ein Teppich vor dem Sofa gehört ebenfalls auf die Liste, wenn der Boden aus Fliesen oder Laminat ist. Dort sitzen am Ende sowieso die Kinder und die Katze.
Küchengeräte für Tage mit vielen Gästen
Ein Slow Cooker (Crock-Pot, 3,5 Liter, rund 50 Euro) ist an Weihnachten mehr wert als jedes andere Küchengerät: Gulasch oder Rotkohl kochen morgens los, und der Glühwein bleibt den ganzen Abend warm, ohne dass jemand am Herd steht. Wer viel bäckt, wünscht sich eine Küchenmaschine mit Rührschüssel, etwa die Bosch MUM oder eine KitchenAid; für Plätzchenteig und Stollen reicht das kleinere Modell. Ein Zerkleinerer spart Zeit beim Schneiden von Zwiebeln und Nüssen, ist aber kein Muss.
Zum Servieren fehlen in den meisten Haushalten ein großes Holzbrett für Käse, eine Karaffe und eine Etagere für Plätzchen und Stollen. Eine Kaffeemaschine, die mehr als zwei Tassen auf einmal schafft, ist bei zwölf Gästen die bessere Wahl als jeder Vollautomat. Einen Eiswürfelbereiter braucht im Dezember niemand; der Balkon ist kalt genug.
Technik, die den Alltag wärmer macht
Ein programmierbares Thermostat mit Nachtabsenkung spart Heizkosten und hält das Wohnzimmer warm, wenn die Gäste kommen. Smarte Glühbirnen mit Timer sorgen dafür, dass die Lichterketten abends von selbst angehen. Ein Luftbefeuchter ist in beheizten Altbauwohnungen sinnvoll, weil die Luft dort im Winter oft unter 40 Prozent Feuchtigkeit fällt. Ein Duftdiffusor mit Zimtöl gehört eher zur Deko und kann von der Liste.
Der Saugroboter ist das Gerät, das nach dem Fest zählt. Tannennadeln, Plätzchenkrümel und Geschenkpapierfetzen sind weg, während du noch beim Kaffee sitzt. Ein Lautsprecher mit Sprachsteuerung spielt die Playlist und liest beim Kochen das Rezept vor, ist aber Geschmackssache. Manche wollen so etwas nicht in der Küche stehen haben, und das ist ein guter Grund, es nicht auf die Liste zu setzen.
Draußen, wenn es kalt wird
Ein elektrischer Heizstrahler mit 2.000 Watt kostet bei 30 Cent pro Kilowattstunde etwa 60 Cent pro Stunde und wärmt dabei nur den, der direkt darunter sitzt. Eine Feuerschale aus Stahl ist günstiger, wärmt besser und ist am Silvesterabend der Platz, an dem alle stehen. Dazu Outdoor-Kissen, die Feuchtigkeit vertragen, und zwei Fleecedecken für die Bank.
Bei der Außendeko reichen LED-Eiszapfen an der Dachrinne. Beleuchtete Rentiere aus Draht sehen in der Vorstadt schnell nach Weihnachtsmarkt aus, aber wer sie mag, soll sie sich wünschen. Die Nachbarn reden ohnehin darüber.
So eine Liste bringt bis März etwas, denn Decke, Slow Cooker und Thermostat bleiben in Betrieb, wenn der Baum längst am Straßenrand liegt. Du kannst eine Weihnachtswunschliste erstellen, die Links einfügen und sie an die Familie schicken, bevor jemand zum dritten Mal Duftkerzen kauft.



