Halloween in drei Tagen, eine Wunschliste für Kostüm, Deko und Süßes
Halloween steht vor der Tür und nichts ist da. Welche Kostümteile, Deko und Süßigkeiten auf die Liste gehören, was du weglässt und wo es schnell geht.
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Halloween ist am 31., heute ist der 28., und das Kind will als Vampir gehen, während im Flur noch die Kürbisse vom Wochenmarkt fehlen. Drei Tage reichen, wenn du eine Liste machst und sie an alle schickst, die sowieso fragen, ob sie etwas mitbringen sollen.
Kostümteile, die für fast jede Figur reichen
Schwarze Kleidung ist die Basis für Hexe, Vampir, Katze und Einbrecher. Die hat jeder im Schrank. Der Rest kommt aus der Karnevalskiste im Keller, in der bei den meisten Familien noch ein Umhang, ein Hut oder eine Perücke von der letzten Fastnacht liegt. Was fehlt, gibt es bei Deiters oder im Drogeriemarkt: eine Schminkpalette in Weiß, Schwarz und Rot, Vampirzähne für rund zwei Euro, Kunstblut, ein Hexenhut. Auf die Liste gehören auch bequeme Schuhe. Wunde Füße beenden den Rundgang schneller als jeder Regen. In den Bundesländern, in denen der 31. Oktober als Reformationstag Feiertag ist, sind die Läden an dem Tag zu. Dort muss am 30. alles im Haus sein.
Wer als Gruppe geht, einigt sich vorher auf ein Thema. Skelettfamilie, 80er-Jahre-Neon oder die Addams Family funktionieren, weil jeder schon etwas davon besitzt.
Deko, die mehr wirkt, als sie kostet
Licht macht die meiste Arbeit. Eine orangefarbene Lichterkette, ein Satz LED-Kerzen und eine farbige Glühbirne im Flur verändern die Wohnung in zehn Minuten. Bei Action oder Tedi gibt es Spinnweben aus Kunstfaser mit Plastikspinnen für ein bis zwei Euro, damit sind Fenster und Treppengeländer erledigt. Kürbisse zum Schnitzen kosten drei bis sechs Euro. Schnitz sie am 30. und nicht früher, sonst sind sie am 31. innen weich.
Die Nebelmaschine lässt du weg. Sie kostet rund 40 Euro, läuft eine halbe Stunde und ärgert die Nachbarn. Ein Lautsprecher mit einer Halloween-Playlist hinter der Haustür kostet nichts und erschreckt jedes Kind, das klingelt.
Süßigkeiten im normalen Regal kaufen
Für die Kinder an der Tür reichen zwei Beutel gemischte Mini-Riegel und ein Beutel Fruchtgummi. Nimm sie aus dem normalen Süßwarenregal und nicht aus der Halloween-Aktion, wo derselbe Inhalt mit Kürbisaufdruck deutlich mehr kostet. Rechne mit 20 bis 40 Mal Klingeln in einer Wohnstraße, in Neubaugebieten mit vielen Familien deutlich mehr. Wer Muffins backt, braucht dazu Lebensmittelfarbe in Grün und Rot und Zuckeraugen. Halloween-Förmchen aus Silikon halten Jahre und sind nach dem 31. meist reduziert.
Für Kleinkinder und Familien, die nicht noch mehr Zucker wollen, gehen Sticker, Klebetattoos und Radiergummis in Kürbisform. Die Eltern sind dankbar, die Kinder weniger.
Einkaufen, wenn die Zeit knapp ist
Nimm Dinge, die zwei Zwecke erfüllen. Schwarzer Nagellack passt zur Hexe, zum Vampir und danach noch im November. Eine Schminkpalette macht aus fast jedem die gewünschte Figur. Schau erst in den eigenen Schrank, dann in den Secondhand-Laden. Ein alter Anzug plus Kunstblut ergibt einen Zombie aus dem Großraumbüro, den niemand kaufen musste.
Online bestellen lohnt sich drei Tage vorher nur noch bei Händlern mit Lieferung am nächsten Tag. Alles Digitale funktioniert bis zur letzten Minute: Playlists, Vorlagen zum Ausdrucken, Anleitungen fürs Schminken.
Den Überblick behalten
Wenn du eine Wunschliste erstellst, teilst du sie mit der Familie und den Freunden, die mitfeiern, und jeder reserviert, was er mitbringt. Wer die Liste öffnet, sieht, was schon vergeben ist, und so bekommst du nicht vier Beutel Fruchtgummi und keine Vampirzähne. Du kannst in fünf Minuten eine Wunschliste erstellen, und aus drei Tagen Hektik wird etwas, das fast nach Plan aussieht.



