Sinterklaas-Wunschliste für Kleinkinder von eins bis drei
Was auf die Sinterklaas-Wunschliste eines Kleinkinds gehört, welche Sicherheitsangaben du vorher prüfst und wie du die Liste mit Oma, Opa und Paten teilst.
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Ein Zweijähriger packt am 5. Dezember drei Geschenke aus, spielt zehn Minuten mit dem ersten und den Rest des Abends mit dem Karton. Wer für Sinterklaas eine Wunschliste anlegt, kann das nicht verhindern, aber er kann dafür sorgen, dass die Sachen im Karton im Januar noch benutzt werden.
Womit Kinder zwischen eins und drei wirklich spielen
In diesem Alter wollen Kinder Dinge in Bewegung setzen, Erwachsene nachmachen und stapeln, was sich stapeln lässt. Ein Steckspiel von Haba, die klassischen Stapelringe oder ein Ravensburger-Puzzle mit vier großen Teilen passen dazu und trainieren nebenbei die Finger. Für die Beine: ein Bobby Car (Big, rund 40 Euro), ein Schiebetier mit Klackergeräusch oder ein weicher Ball für den Flur, wenn es draußen seit Wochen regnet. Wachsmalstifte, Fingerfarben und ein kleines Xylofon decken den Rest ab. Duplo geht ab 18 Monaten und wächst drei Jahre mit; das ist der beste Posten auf der Liste, wenn Oma etwas Größeres schenken will.
Auch das Praktische zählt. Ein Trinklernbecher, ein Schlafanzug mit Feuerwehrmann Sam oder Badespielzeug werden jeden Tag benutzt, und das sieht man ihnen nach einem Monat auch an. Lass Spielzeug weg, das nur blinkt und Musik macht. Das Kind drückt dreimal auf den Knopf und ist fertig, und die Batterien sind Ende Dezember leer.
Was du prüfst, bevor etwas auf die Liste kommt
Spielzeug in der EU trägt ein CE-Zeichen und, wenn es Kleinteile enthält, den Hinweis "Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet". Nimm diesen Hinweis ernst, auch wenn das Kind schon groß wirkt. Bei Spielzeug mit Batterien muss das Fach so gesichert sein, dass ein Kind es nicht öffnen kann, meist mit einer Schraube; Knopfzellen, die sich herausdrücken lassen, sind ein Grund, das Produkt nicht zu nehmen. Pappbilderbücher sollten dicke Seiten haben, die auch Zerren aushalten. Bei Verkleidungen achtest du auf die Länge, damit nichts über die Füße hängt.
Wenn du unsicher bist, ob ein Produkt zurückgerufen wurde, lässt sich das im Safety Gate der EU nachsehen, dort werden gemeldete Rückrufe gelistet. Das dauert zwei Minuten, und du sparst dir das ungute Gefühl.
Die Liste mit Oma, Opa und den Paten teilen
Sobald die Liste steht, schick sie an alle, die zu Sinterklaas etwas mitbringen wollen. Misch die Preise: ein Pappbilderbuch für 8 Euro, Fingerfarben für 15, das Bobby Car für 40. Dann kann der Patenonkel mit dem knappen Budget genauso etwas aussuchen wie die Großeltern. Wenn die Familie groß ist und jedes Jahr fünf Leute dasselbe Stapelspiel kaufen, kannst du online Namen auslosen und die Kinder einfach als Teilnehmer mit aufnehmen. Dann schenkt jeder Erwachsene genau einem Kind, und das reicht.
Schreib zu jedem Wunsch einen Satz dazu, etwa die Lieblingsfarbe oder dass das Kind gerade alles will, was mit Traktoren zu tun hat. Ein Bagger auf der Liste ist gut, "grüner Bagger, kein Kran" ist besser.
Das Kind beobachten statt den Katalog
Die brauchbarsten Wünsche entstehen beim Zusehen. Ein Kind, das jeden Morgen die Schublade mit den Kochlöffeln ausräumt, will eher eine Spielküche als einen Plüschhund. Teuer muss es nicht sein. Für ein Kleinkind ist eine Jahreskarte für den Zoo oder ein Kurs Babyschwimmen genauso ein Geschenk wie ein Spielzeug, und beides wird noch im Mai benutzt, wenn Sinterklaas längst vergessen ist. Solche Dinge gehören auf die Liste, gerade weil Großeltern sie gern bezahlen und man sie schlecht doppelt bekommt.
Wenn die Wünsche beisammen sind, kannst du eine Wunschliste erstellen und den Link an alle schicken, die dieses Jahr für dein Kleinkind einkaufen.



