Im Herbst die Wunschliste ausmisten, bevor die Geburtstage kommen
Wenn im September der Alltag neu anfängt, ist der Moment für die Wunschliste: alte Einträge streichen, Passendes ergänzen und vor den Festen sortieren.
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Die Wunschliste vom Frühjahr passt im Oktober selten noch. Das Buch, das im April drauf kam und das du längst aus der Bücherei hattest, der Picknickkorb, der nie gebraucht wurde, die Vase, bei der niemand mehr weiß, warum sie da steht. Wenn nach den Sommerferien Schule, Stundenplan und Vereinstraining neu anfangen, ist das der Moment, die Liste einmal von oben bis unten durchzugehen.
Streichen, was seit Juni niemand vermisst hat
Geh die Liste Eintrag für Eintrag durch und stell bei jedem die Frage, ob du dich morgen darüber freuen würdest. Bei einem Nein fliegt er raus. Der Sandwichmaker, an den du seit drei Monaten nicht gedacht hast, wird auch nächstes Jahr nicht besser.
Eine kurze Liste, auf der jeder Eintrag stimmt, hilft den Leuten, die für dich einkaufen, mehr als eine lange voller halb vergessener Ideen. Aber räum sie im September auf, nicht in der Woche vor dem Geburtstag. Andere reservieren Wünsche, ohne dass du das siehst, und wer einen Eintrag kurz vor dem Fest löscht, riskiert, dass die Tante das Geschenk längst gekauft hat.
Ergänzen, was zum Alltag ab September passt
Sobald das Alte weg ist, kommt rein, was zur aktuellen Situation gehört. Mehr Abende drinnen heißt eine schwere Wolldecke, eine Leselampe fürs Bett oder der Roman, den du seit dem Sommer vor dir herschiebst. Ein neuer Stundenplan oder ein neuer Job heißt ein Kalender von Leuchtturm1917, ein ordentlicher Rucksack für den Laptop, ein Thermobecher, der den Kaffee bis zur Bahn warm hält.
Trag auch Dinge ein, die kein Gegenstand sind. Eine Jahreskarte fürs Schwimmbad, ein Töpferkurs an der Volkshochschule, zwei Karten für ein Konzert im Februar. Solche Wünsche werden im Schnitt öfter eingelöst als der dritte Kerzenhalter, und sie brauchen keinen Platz im Regal.
Die Geburtstage im Herbst warten nicht
Eine aufgeräumte Liste zahlt sich schnell aus. Zwischen Oktober und Dezember häufen sich in vielen Familien die Geburtstage, und direkt dahinter fangen die Weihnachtseinkäufe an. Die Leute, die dir nahestehen, schauen genau dann auf deine Liste. Wenn dein Geburtstag in den nächsten Wochen liegt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, eine Geburtstagswunschliste zu erstellen, auf der das steht, was du im Moment wirklich willst. Für Weihnachten gilt dasselbe, nur mit vier Wochen mehr Vorlauf.
So wird die Liste für andere leichter zu benutzen
Schenkende haben unterschiedliche Budgets, und die Liste sollte das abbilden. Ein paar Wünsche unter 20 Euro, ein paar zwischen 20 und 50 Euro, und ein oder zwei darüber, auf die mehrere zusammenlegen können. Füge zu jedem Eintrag einen Link ein, dann werden Bild und Preis direkt übernommen, und die Person, die für dich einkauft, muss nicht raten, welche von den vier Farben du meinst.
Ein Satz pro Eintrag hilft zusätzlich: „für den Weg zur Arbeit“, „Größe 40, lieber eine Nummer größer“. Und schau alle paar Wochen wieder drauf. Was im September richtig war, muss im November nicht mehr stimmen, und eine Liste, die mitgeht, ist die einzige, die am Ende wirklich benutzt wird.
Wenn noch gar keine Liste da ist, kannst du in ein paar Minuten eine Wunschliste erstellen und mit den fünf Dingen anfangen, die dir jetzt gerade fehlen.



