Dankeschön für die Gäste der Einweihungsfeier
Kleine Geschenke, mit denen du dich nach der Einweihungsfeier bei den Gästen bedankst, wann du sie verschickst und was geht, wenn ein Geschenk nicht passt.
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Nach der Einweihungsfeier steht der Flur voller Mitbringsel. Eine Monstera, drei Flaschen Wein, ein Set Gläser, das jemand extra bestellt hat. Eine Dankeskarte allein wirkt danach oft dünn. Eine Kleinigkeit zurück schließt den Kreis und zeigt, dass du die Mühe bemerkt hast, und das geht mit wenig Geld.
Geschenke, die wenig kosten dürfen
Kleine Topfpflanzen wie Sukkulenten oder ein Basilikum vom Markt kosten unter 5 €, halten lange und passen zum Thema Einziehen. Selbst gebackene Kekse, Marmelade von den Zwetschgen aus dem neuen Garten oder ein Öl mit Rosmarin im Glas funktionieren genauso gut und zeigen, dass du dir Zeit genommen hast.
Wer es praktischer mag, nimmt eine Kerze, einen guten Tee, ein Stück Seife aus der Manufaktur oder eine Decke, also Dinge, die Gäste zu Hause wirklich benutzen. Produkte aus der neuen Nachbarschaft sind die beste Wahl. Honig vom Imker zwei Straßen weiter oder Senf von der kleinen Manufaktur am Markt sind ein Geschenk und gleichzeitig eine Einladung, die neue Gegend kennenzulernen.
Die persönlichen Details, die Gäste behalten
Eine handgeschriebene Karte, in der das konkrete Geschenk oder ein Moment des Abends vorkommt, macht aus einem beliebigen Dankeschön eines, das ankommt. Sie muss nicht lang sein. Zwei Sätze wie „Die Gläser haben wir am Sonntag gleich eingeweiht“ reichen.
Fotos kommen ebenfalls gut an. Ein kleiner Rahmen mit einem Bild vom Abend oder ein Album, das du danach per Link verschickst, passt für die meisten Gäste. Wer gern bastelt, macht Untersetzer mit einem Foto der neuen Wohnung. Das ist kitschig und wird trotzdem jahrelang benutzt.
Tüten, die auf den einzelnen Gast abgestimmt sind, gehen auch: Bohnen von der Rösterei und eine Tasse für die Freundin, die ohne Kaffee nicht ansprechbar ist, Samentüten und Handschuhe für den Nachbarn mit dem Schrebergarten.
Wann und wie du sie verschickst
Verschick die Dankeschöns innerhalb von zwei Wochen nach der Feier, solange der Abend noch frisch ist. Das wirkt aufmerksam, ohne dass es aussieht, als hättest du die Tüten schon vor der Party gepackt.
Auch die Verpackung zählt. Packpapier und Kordel sehen nach selbst gemacht aus. Kleine Schachteln, die man danach für Knöpfe oder Teebeutel weiterbenutzt, sind die praktische Variante. Leg die Karte dazu. Das ist der Teil, der am längsten aufgehoben wird.
Wenn ein Gast weit weg wohnt, pack Zerbrechliches gut ein und leg ein Foto vom Abend dazu, damit das Paket trotz der Entfernung persönlich bleibt.
Wenn ein Geschenk nicht passt
Nicht jeder will oder kann jedem Gast etwas schicken, und das ist in Ordnung. Es gibt andere Wege, sich zu bedanken.
Ein Abendessen oder ein Spieleabend in der neuen Wohnung erwidert die Geste mit Gastfreundschaft. Eine Spende im Namen der Gäste an den Verein, der ihnen wichtig ist, trägt den Dank über den eigenen Kreis hinaus. Für enge Freunde und Familie kann ein Beitrag in den sozialen Medien mit Fotos vom Abend, gefolgt von einer persönlichen Nachricht oder einem Anruf, genauso viel bedeuten wie ein Päckchen.
Einen kleinen Vorrat für das nächste Mal
Sobald du eingezogen bist, kommen wieder Gäste. Halte drei oder vier Dankeschöns bereit, etwa Kerzen, eine Tafel gute Schokolade oder ein Seifenset, damit du nach dem nächsten Abend nicht in Eile suchen musst.
Vor der nächsten Feier lohnt es sich außerdem, eine Wunschliste zu erstellen. Die Gäste sehen, was du dir wirklich wünschst, die Gläser sind dann garantiert die richtigen, und der vierte Wein bleibt im Regal des Supermarkts.



