Eine Wunschliste zum Muttertag, die Mama wirklich braucht

Eine Wunschliste zum Muttertag, die Mama wirklich braucht

Der Muttertag fällt auf den zweiten Sonntag im Mai, dieses Jahr auf den 10. Mai, und wer dafür einkauft, rennt gegen dieselbe Wand. Mama sagt, sie brauche nichts, und hofft dann still auf genau die Gartenschere, die sie seit März im Prospekt anschaut. Eine Wunschliste schließt diese Lücke. Alle, die für sie einkaufen, haben etwas Konkretes in der Hand, und der vierte Blumenstrauß bleibt beim Floristen.

Warum Mütter schwer zu beschenken sind und was eine Liste daran ändert

Eine Liste löst mehrere Probleme auf einmal. Drei Leute kaufen nicht mehr dieselbe Kerze. Größe, Farbe und Modell stimmen. Und Mama sieht, dass jemand mitbekommen hat, wofür sie sich zuletzt interessiert hat, statt auf dem Heimweg schnell zur Tankstelle zu gehen. Wer schenkt, muss nicht mehr raten, und Mama muss nicht mehr über ein Geschenk lächeln, das sie eigentlich nicht wollte.

Was draufgehört

Ein Gutschein für die Therme und Schmuck sind in Ordnung, aber die bessere Liste fragt, was ihre Woche leichter macht. Ein Lesekissen für das Bett, das Kochbuch von Ottolenghi, das sie sich aus der Bücherei ausgeliehen und nie gekauft hat, ein Abo für die Zeitschrift, die sie am Kiosk immer nur durchblättert. Die Dinge, die sie nebenbei erwähnt und sich nie selbst gönnt, sind die stärksten Hinweise. Ein Online-Kurs oder ein Gutschein für etwas, das sie gern macht, gehören ebenfalls dazu.

Wenn sie selbst nichts eintragen will, frag die Person, die sie am häufigsten sieht. Die Nachbarin weiß, dass der Rasenmäher seit April stottert, und die beste Freundin weiß, welches Parfum sie im Kaufhaus jedes Mal ausprobiert und wieder hinstellt.

Preisklassen mischen, damit jeder etwas beitragen kann

Verteil die Wünsche auf mehrere Preisklassen, sonst kaufen fünf Leute den Artikel für 20 €. Kleine Dinge wie die Handcreme von Weleda, gute Schokolade und ein Notizbuch decken das untere Ende ab. Bücher, eine Vase oder eine gute Pfanne liegen in der Mitte. Für die großen Anschaffungen, das Gerät, das sie schon dreimal erwähnt hat, ein neues Tablet oder eine Reise, können die Geschwister zusammenlegen.

Lass auch Platz für Praktisches. Ein neuer Wasserkocher oder der Ersatz für die Bratpfanne, mit der sie sich seit zehn Jahren durchschlägt, wird öfter benutzt als ein Geschenk, das nur wegen des Gefühls ausgesucht wurde. Eine gute Liste hat am Ende eine Sache zum Verwöhnen, eine fürs Hobby, eine praktische und ein Erlebnis.

Mit dem Rest der Familie abstimmen

Sobald die Liste steht, teil sie, damit alle sehen, was schon reserviert ist. Wer für die Familie schon einmal ein Wichteln angelegt hat, kennt das Prinzip. Jeder sieht, was noch frei ist, aber nicht, wer was gekauft hat, und die Cousine in Hamburg muss vorher nicht anrufen, um zu fragen, was übrig ist.

Lass ein paar Dinge von der Liste weg, wenn du dem Tag noch etwas Überraschung lassen willst. Die Liste soll den Einkauf für alle einfacher machen, und was du selbst noch dazulegst, bleibt deine Sache.

Die Liste ist nur ein Teil des Geschenks

Verbinde das Geschenk von der Liste mit gemeinsamer Zeit, wo es geht. Koch aus dem neuen Kochbuch mit ihr oder setz dich an dem Sonntag eine Stunde mit dem Tee hin, den sie sich ausgesucht hat. Die Mühe, die in einer guten Liste steckt, kommt fast immer besser an als etwas Teures, das am Samstagabend um 19:50 Uhr gekauft wurde.

Du kannst in ein paar Minuten eine Wunschliste für deine Mutter erstellen, die ersten fünf Dinge selbst eintragen und den Link an die Geschwister schicken. Wenn sie will, füllt sie den Rest selbst.