Fang deine Weihnachtswunschliste schon im Februar an
Warum der Februar der beste Monat für die Weihnachtswunschliste ist und wie du sie übers Jahr so füllst, dass im Dezember die richtigen Geschenke kommen.
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Im Februar liegen die Weihnachtsgeschenke noch im Flur. Der Pullover in der falschen Größe, das dritte Duschgel-Set, der Roman, den du schon hattest. Genau jetzt weißt du am besten, was gefehlt hat. Wer die Wunschliste in diesem Monat anlegt, hat zehn Monate Zeit zum Sammeln statt zehn Minuten am 20. Dezember, in denen einem nichts einfällt.
Eine Liste, die über ein Jahr wächst, zeigt außerdem, wie sich deine Interessen verschieben. Das Klettern, mit dem du im Februar anfängst, ist im November vielleicht ein festes Hobby, und dann weißt du genau, welche Kletterschuhe auf deine Weihnachtswunschliste gehören. Im Februar hättest du "irgendwas zum Klettern" geschrieben.
Leg zuerst die Bereiche an
Überleg dir vier oder fünf Bereiche, bevor der erste Eintrag reinkommt, zum Beispiel Küche, Sport, Bücher, Pflege und Erlebnisse. Sortier die Einträge dann so, dass alles aus einem Bereich zusammensteht. Die Schwiegermutter findet schnell die Küchensachen, der Bruder den Sport, und niemand muss sich durch sechzig gemischte Einträge scrollen.
Misch konkrete Artikel mit offenen Wünschen. "Sony WH-1000XM5 in Schwarz" ist hilfreich, aber "alles, was den Zug nach Köln angenehmer macht" lässt Raum für eine Überraschung, die trotzdem trifft. Verteil die Einträge über mehrere Preisklassen. Die Kollegin mit 15 € soll genauso fündig werden wie die Eltern, die 200 € ausgeben.
Ergänz sie das ganze Jahr über
Wenn dir bei Freunden die Gusseisenpfanne gefällt, wenn du im Laden eine Handcreme ausprobierst oder jemand ein Buch empfiehlt, trag es sofort ein. Auf Happy Giftlist reicht der Link zum Shop. Name, Foto und Preis werden automatisch übernommen. Was du im Moment bemerkst, ist meist ein besseres Geschenk als das, was du dir im Dezember an einem Abend aus dem Nichts ausdenken musst.
Schreib auch die Dinge auf, die dir ständig ausgehen. Der Earl Grey von der Teekampagne, das Serum von The Ordinary, das gute Olivenöl aus Kreta. Das sind Geschenke, die garantiert benutzt werden. Ein paar Newsletter von Marken, die du magst, helfen ebenfalls. Was dort im Mai neu kommt, ist im Dezember eine Idee, die sonst niemand hat.
Schreib sie so, dass andere danach einkaufen können
Gib Größe, Farbe und Modell an, wo es wichtig ist, und schreib in einem Satz dazu, warum du dir etwas wünschst. "Mit diesem Töpferset würde ich endlich mit Keramik anfangen" sagt mehr als "Töpferwerkzeug", und die Person legt vielleicht noch den passenden Ton dazu. Geh die Liste alle paar Monate durch und lösch, was du inzwischen selbst gekauft hast oder nicht mehr willst. Ein Geschenk für etwas, das schon im Schrank steht, ist die traurigste Art von Verschwendung.
Was der frühe Start dir bringt
Wer die Liste über Monate füllt, muss im Dezember nichts mehr erfinden. Das ist die Zeit, in der sonst die Gutscheine entstehen, die im März noch in der Schublade liegen. Du hast lange genug überlegt, was du wirklich willst, und das merkt man den Geschenken an. Teil die Liste mit den Leuten, die dir sowieso etwas schenken, und schau umgekehrt das ganze Jahr über bei ihren Listen vorbei. Auf Happy Giftlist kannst du ihnen folgen, dann siehst du, was neu dazugekommen ist.
Fang heute an und leg eine Weihnachtswunschliste an. Der erste Eintrag darf ruhig das Duschgel sein, das du diesmal nicht bekommen willst.



