Weihnachtswunschlisten im Freundeskreis organisieren
Wie ein Freundeskreis mit Wunschlisten doppelte Geschenke vermeidet: Gruppe früh ansprechen, Budget festlegen, jeder legt eine Liste an und reserviert.
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Wer jedes Jahr im Dezember für dieselben sechs Freunde einkauft, kennt das Ergebnis: Zwei bringen dasselbe Kerzenset, einer bekommt den dritten Schal, und die eine Sache, die sich jemand wirklich gewünscht hat, kauft niemand. Wenn jeder in der Gruppe eine Weihnachtswunschliste anlegt und alle einander folgen, sind beide Probleme erledigt.
Listen schlagen Raten, auch unter engen Freunden
Eine Wunschliste unter Freunden wirkt zunächst nüchtern. In der Praxis nimmt sie vor allem den Ärger raus. Doppelte Geschenke fallen weg, weil jeder sieht, was schon reserviert ist, und teure Wünsche wie die Kopfhörer für 250 € lassen sich zu dritt schenken, ohne dass jemand eine Tabelle führt. Die Gruppe einigt sich außerdem leichter auf einen Rahmen, etwa 20 bis 30 € pro Geschenk, und niemand kauft aus Angst vor dem Vergleich zu teuer ein.
Wer die Listen der anderen durchsieht, kommt zudem auf Ideen, die ihm allein nie eingefallen wären. Der Freund, der sich einen Sauerteig-Gärkorb wünscht, ist damit auch für das nächste Jahr leichter zu beschenken.
Die Gruppe Ende November zusammentrommeln
Sprich die Gruppe spätestens Ende November an, damit alle Zeit haben, ihre Liste zu füllen. Eine Nachricht im Gruppenchat reicht: „Wir machen dieses Jahr Wunschlisten, jeder legt bis zum 5. Dezember eine an.“ Wer erst am Abend vor der Übergabe drei Dinge einträgt, bekommt eben Socken.
Legt gleich fest, wie übergeben wird: an einem gemeinsamen Abend, per Post an die zwei, die weggezogen sind, oder verteilt über den Dezember. Wenn die Gruppe groß ist, acht Leute und mehr, kann sie zusätzlich ein Wichteln erstellen; dann schenkt jeder nur einer Person, mit deren Liste als Vorlage, und niemand kauft acht Geschenke.
Ein fester Rahmen hilft. Für einen Freundeskreis Ende zwanzig sind 25 € üblich, mit der Ausnahme, dass mehrere für einen großen Wunsch zusammenlegen dürfen.
Jeder legt seine eigene Liste an
Jede Person erstellt ihre eigene Weihnachtswunschliste und teilt den Link in der Gruppe. Auf Happy Giftlist folgt ihr einander, seht die Listen der anderen und reserviert, was ihr kauft. Die Person, der die Liste gehört, sieht die Reservierungen nicht, außer sie schaltet das selbst ein; die Überraschung bleibt also.
Ein Link aus jedem beliebigen Shop reicht, Foto und Preis werden automatisch übernommen. Bittet alle, Wünsche in verschiedenen Preisklassen einzutragen, von der Tafel Schokolade unter 10 € bis zur Espressomaschine, für die drei zusammenlegen. Größe, Farbe und Marke gehören dazu; „ein Pullover“ hilft niemandem, „Merino-Pullover in M, dunkelgrün, von Armedangels“ schon.
Eine Person behält den Überblick
Eine Koordinatorin, die den Termin festhält, im Chat nachfragt, wer seine Liste noch nicht hat, und bei Problemen entscheidet, spart allen Nachrichten. Sie ist auch diejenige, die eingreift, wenn ein Artikel ausverkauft ist oder zwei Leute dasselbe schenken wollten, weil einer nicht reserviert hat.
Ein kurzer Gruppenchat ohne die Beschenkten hilft bei den Gemeinschaftsgeschenken („Für Lenas Kopfhörer fehlen noch 60 €, wer ist dabei?“). Klärt außerdem vorher, ob Reservierungen für alle sichtbar sind oder ob jeder bis zur Übergabe für sich behält, was er gekauft hat; das handhaben Freundeskreise verschieden, und beides funktioniert.
Die Übergabe zum Abend machen
Ein fester Abend mit Raclette oder ein Brunch am dritten Advent macht aus der Übergabe mehr als einen Paketaustausch. Eine handgeschriebene Karte, die erklärt, warum es genau dieses Geschenk ist, oder ein selbst gebundenes Paket mit Tannenzweig gibt dem Ganzen das, was die Liste allein nicht kann.
Ein Foto der ganzen Runde mit den Paketen macht Lust darauf, den Abend nächstes Jahr zu wiederholen.
Fang mit deiner eigenen Liste an. Auf Happy Giftlist kannst du in ein paar Minuten eine Weihnachtswunschliste erstellen, den Link in den Gruppenchat stellen und die anderen bitten, es dir gleichzutun.



