Die Kita-Ausstattung für den ersten Tag

Am ersten Kita-Tag geht es um acht Uhr an der Garderobe schneller, wenn die Tasche schon am Abend vorher gepackt ist. Die meisten Einrichtungen verlangen dasselbe Grundset, aber an den Details scheitern auch gut vorbereitete Eltern: was genau mit muss, wie es beschriftet wird und wer den Nachschub im Blick behält. Das gehört wirklich auf die Liste.
Was jeden Tag in die Tasche gehört
Ein kleiner Rucksack, in dem die Erzieherin ohne Suchen findet, was sie braucht, reicht. Die große Wickeltasche bleibt im Auto. Hinein kommen zwei Sätze Wechselkleidung in einem beschrifteten Beutel, Body und Socken eingeschlossen. Eine Garnitur ist zu wenig; an einem Tag mit Wasserspiel und Spinat sind beide bis mittags nass.
Dazu kommt das Ding, das nach Zuhause riecht: der Schnuller, das Schnuffeltuch, das kleine Kuscheltier. In der Eingewöhnung hilft das mehr als alles andere in der Tasche. Medikamente geben die meisten Kitas nur mit einer ärztlichen Bescheinigung und einem unterschriebenen Formular; frag vor dem ersten Tag, was deine Einrichtung verabreicht und was nicht.
Essen und Trinken
In den meisten deutschen Kitas ist das Mittagessen dabei, oft auch Frühstück und Nachmittagssnack. Dann fehlt nur wenig:
- eine Trinkflasche mit dem Namen des Kindes, die es allein öffnen kann
- zwei Lätzchen, am besten mit Ärmeln
- Pre-Milch oder Spezialnahrung, wenn das Kind noch Flasche bekommt
- eine Brotdose, falls das Frühstück von zu Hause kommt
Wer noch stillt, spricht vor dem ersten Tag mit der Gruppe ab, wie abgepumpte Milch gelagert und gegeben wird, und bringt sie in beschrifteten Beuteln oder Flaschen mit Datum. Viele Krippen haben dafür einen eigenen Kühlschrank.
Was die Kita an Hygieneartikeln erwartet
Windeln und Feuchttücher bringen in den meisten Einrichtungen die Eltern mit, oft paketweise, und die Erzieherinnen sagen Bescheid, wenn der Vorrat zur Neige geht. Ein Kind, das tagsüber schon meist trocken ist, bekommt für den Mittagsschlaf trotzdem eine Windelhose mit. Dazu kommen Wundschutzcreme und, bei empfindlicher Haut, die Creme, die zu Hause funktioniert, mit Namen darauf.
Draußen wird täglich gespielt, bei fast jedem Wetter. Deshalb gehören Matschhose und Gummistiefel in die Kita, im Winter eine zweite Mütze und Handschuhe, im Sommer ein Sonnenhut. Sonnencreme tragen die meisten Kitas morgens nicht auf; das machst du zu Hause, und die Nachmittagsportion bringst du mit.
Kleine Dinge, die den Tag leichter machen
Ein Familienfoto im Fach, ein Lieblingsbuch oder ein zweites Schnuffeltuch nur für die Kita helfen in den Momenten, in denen es schwer wird. Alles Wertvolle bleibt zu Hause, ebenso alles mit Kleinteilen. Was in der Kita verloren geht, kommt selten wieder.
Manche Einrichtungen bitten die Familien um Material für die Gruppe, etwa Buntstifte oder Tonpapier, oder um einen Beitrag zur Gruppenkasse. Das steht meist im Elternbrief; frag nach, wenn nicht.
Alles beschriften, sonst kommt es nicht zurück
Der Name kommt auf alles, auch auf die Socken. Beschriftete Sachen kommen aus der Fundkiste zurück, unbeschriftete nicht. Bügeletiketten oder spülmaschinenfeste Aufkleber von Stickerkid oder Namensbaender.de halten viele Wäschen; ein Textilmarker aus der Drogerie tut es für den Anfang auch.
Eine Checkliste im Handy oder ein Zettel an der Garderobe verhindert, dass um Viertel vor acht die Matschhose fehlt.
Zu Hause hilft eine Kita-Kiste im Flur mit Wechselkleidung, Windeln und Ersatzschnuller. Das Nachpacken dauert dann zwei Minuten, und niemand durchsucht morgens die Schubladen.
Vor dem ersten Tag mit der Kita sprechen
Jede Einrichtung regelt ein bisschen anders, was sie stellt und was die Eltern mitbringen. Zehn Minuten mit der Gruppenleitung vor der Eingewöhnung ersparen dir drei Wochen Rätselraten und den Kauf von Dingen, die dort schon im Schrank stehen.
Auf Happy Giftlist kannst du eine Geburtsliste erstellen und die Kita-Ausstattung dort eintragen: Großeltern und Paten schenken zum Kita-Start gern die Matschhose oder den Rucksack, und du siehst auf einen Blick, was noch fehlt.





