Was Oma und Opa gern von der Geburtsliste kaufen

Oma steht mit einem Strampler in Größe 74 vor der Tür, Opa hat sich schon nach einem Schaukelpferd umgesehen. Großeltern wollen schenken, und zwar gern etwas Großes. Was sie kennen, ist aber die Babyausstattung von vor dreißig Jahren. Eine Geburtsliste, auf der auch Dinge stehen, die Großeltern gern kaufen, löst das für beide Seiten. Sie finden etwas, das zu ihnen passt, und ihr bekommt Sachen, die ihr wirklich benutzt.
Erinnerungsstücke stehen bei Großeltern ganz oben
Viele Großeltern greifen zu Geschenken, die einen Moment festhalten. Sie erleben die ersten Monate von außen mit und wollen trotzdem dazugehören. Setz deshalb ein paar solcher Dinge auf die Liste:
- Ein Babyalbum oder Babytagebuch mit Seiten, auf denen Großeltern selbst etwas schreiben können
- Ein Abdruckset für Hand und Fuß
- Eine Decke, bestickt mit Namen und Geburtsdatum
- Eine Erinnerungsbox für das erste Jahr, für das Krankenhausbändchen und die erste Mütze
- Eine Messlatte aus Holz, die später an der Kinderzimmertür hängt
Die Bodys aus dem ersten Jahr landen irgendwann im Karton für das nächste Baby. Die Messlatte mit den Bleistiftstrichen von Opa bleibt.
Kuscheliges, aber nach heutigen Sicherheitsregeln
Der Wunsch, etwas Weiches zu schenken, ist bei Großeltern fast immer da. Was sie dabei im Kopf haben, ist oft die dicke Bettdecke oder das Kissen im Kinderbett, und beides gehört heute nicht mehr ins Babybett. Ein Babyschlafsack in zwei Größen erfüllt denselben Wunsch, und genau den empfehlen Hebammen und Kinderärzte heute statt Decke und Kissen. Wer das auf die Liste setzt, erspart sich das Gespräch darüber, warum die schöne Steppdecke im Schrank bleibt.
Auch bei Kuscheltieren lohnt sich ein konkreter Eintrag. Ein Stofftier aus Bio-Baumwolle, ein Greifling aus Holz oder ein Plüschtier mit eingebautem Nachtlicht schenkt Oma genauso gern wie den Teddy vom Jahrmarkt, nur dass ihr diese Dinge auch benutzen könnt. Dasselbe gilt für Musik. Eine Spieluhr zum Aufziehen oder ein Kuscheltier mit leisen Melodien gehört bei vielen Großeltern zu den Lieblingsgeschenken.
Badezeit und Essen sind gute Themen für helfende Großeltern
Großeltern, die später regelmäßig auf das Baby aufpassen, schenken gern Dinge, die sie dann selbst benutzen. Die Geburtsliste zeigt ihnen, wo genau ihr Hilfe braucht.
Beim Baden funktioniert das gut. Ein Kapuzenhandtuch, ein Badeeimer oder eine Babywanne mit Einsatz und ein Badethermometer geben Oma eine Rolle in einem Ritual, das sie ohnehin gern übernimmt. Beim Füttern genauso, egal ob mit Pulvermilch oder abgepumpter Muttermilch. Spucktücher aus Musselin, Lätzchen mit Ärmeln und ein Flaschenwärmer sind unspektakulär, aber ihr braucht sie jeden Tag. Wer weiter denkt, setzt schon den Hochstuhl auf die Liste. Der Tripp Trapp von Stokke kostet rund 250 Euro, ist damit ein typisches Großelterngeschenk und steht zehn Jahre am Tisch.
Große Anschaffungen gehören auf die Liste
Viele Großeltern wollen ein Geschenk machen, das man sieht. Etwas, das zeigt, wie sehr sie sich freuen, und das sich junge Eltern selbst zweimal überlegen würden.
Kinderzimmermöbel sind dafür ideal. Ein Kinderbett, eine Wickelkommode oder ein guter Stillsessel benutzt ihr jeden Tag, und die Großeltern sehen es bei jedem Besuch. Kinderwagen und Autositze sprechen Großeltern aus einem anderen Grund an. Damit können sie das Baby überhaupt erst mitnehmen, und wer mit dem Enkelkind in den Park will, schenkt gern den Buggy dafür.
Setz solche Dinge mit klarem Modell und Preis auf die Liste. Bei einem Kinderwagen für 900 Euro wollen die meisten Großeltern nicht raten, welche Farbe und welches Gestell ihr meint. Wenn ein einzelnes Geschenk zu groß ist, können mehrere Leute gemeinsam beisteuern. Oma und Opa zahlen dann den Großteil, die Patentante legt etwas dazu.
Technik, die es bei ihren eigenen Kindern noch nicht gab, fasziniert viele Großeltern außerdem. Ein Video-Babyphone, ein Gerät für weißes Rauschen oder ein Nachtlicht mit Zeitschaltung sind genau die Art von modernem Komfort, die sie gern bezahlen.
Spielzeug und Bücher, mit denen Großeltern selbst spielen
Pappbilderbücher sind bei Besuchen immer ein Erfolg, weil Vorlesen das ist, was Großeltern am liebsten tun. Misch ein paar Klassiker, die sie noch von früher kennen, etwa „Die kleine Raupe Nimmersatt“, mit neueren Titeln. Ein Stapelturm, weiche Bauklötze oder eine Rassel aus Holz geben Oma und Opa etwas in die Hand, wenn sie nachmittags aufpassen. Wer für verschiedene Altersstufen etwas auf die Liste setzt, hat auch zum ersten Geburtstag noch Vorschläge parat.
Am einfachsten ist es, wenn auf der Liste für jede Art von Großeltern etwas steht, vom Babyalbum bis zum Kinderwagen. Erstell dafür eine Geburtsliste bei Happy Giftlist, füg die Links zu den Produkten ein und schick sie herum. Reserviert jemand die Wickelkommode, sehen die anderen, dass sie vergeben ist, und ihr bekommt sie nur einmal.





