Erlebnisse für die Wunschliste zum Sommergeburtstag

Erlebnisse für die Wunschliste zum Sommergeburtstag

Eine Duftkerze ist nach drei Wochen heruntergebrannt. Von der Kajaktour auf der Lahn erzählt man noch am nächsten Geburtstag. Wer im Sommer Geburtstag hat, hat es leichter als alle anderen: Die langen Abende und das warme Wetter machen Ausflüge, Kurse und Wochenendtrips möglich, die im Januar schlicht ausfallen. Deshalb gehören in diesen Monaten mehr Erlebnisse auf die Wunschliste als Dinge.

Erlebnisse stehen nicht im Regal

Ein Pullover kommt aus der Mode oder passt nach zwei Jahren nicht mehr. Ein Abend auf dem Segelboot bleibt. Erlebnisse ersparen dem Schenkenden außerdem das Raten nach Größe und Farbe und die Frage, ob die Person das Ding nicht längst besitzt. Wer ein Erlebnis schenkt, schenkt Zeit und eine Geschichte. Viele Erlebnisse macht man außerdem zu zweit, und dann haben beide eine Erinnerung daran.

Ideen für draußen, solange die Tage lang sind

Im Sommer lässt sich fast alles wünschen, was an der frischen Luft stattfindet. Eine Tageswanderung im Berchtesgadener Land, eine Kanutour auf der Mecklenburgischen Seenplatte oder zwei Nächte auf einem Zeltplatz am See sind gute Einträge. Wer es aufregender mag, setzt einen Klettersteigkurs, den Hochseilgarten oder eine Rafting-Tour auf der Isar auf die Liste.

An der Küste bieten sich Surfstunden auf Sylt, ein Segeltörn bei Sonnenuntergang oder ein Fotoshooting am Strand an. Kleinere Dinge zählen genauso: eine geführte Kräuterwanderung, Yoga im Park oder ein Picknick an einem Ort mit Aussicht. All das bringt die Leute nach draußen und in Bewegung, was ein Paket mit Schleife selten schafft.

Kurse und Workshops, die sich lohnen

Ein Sommergeburtstag ist ein guter Anlass, etwas Neues zu lernen. Ein Kochkurs mit Gemüse vom Wochenmarkt, ein Nachmittag an der Töpferscheibe oder ein Malkurs im Freien verbinden das Lernen mit etwas, das man am Ende in der Hand hält. Fotokurse passen zum Licht dieser Jahreszeit, und ein Gartenkurs fällt genau in die Zeit, in der alles wächst.

Wer es ruhiger mag, findet in einem Schreibworkshop, einem Meditationswochenende oder einem Intensivkurs Italienisch vor dem Urlaub eine passende Alternative. Viele Städte bieten im Sommer Open-Air-Konzerte, Theaterworkshops und Tanzkurse an. Dort trifft man Leute mit denselben Interessen, und diese Bekanntschaften halten oft länger als der Kurs selbst.

Reisen heißt nicht automatisch Flugticket

Der Sommer ist Reisezeit, also wünsch dir lieber den Ausflug als den Koffer dafür. Ein Wochenende in Leipzig oder Wien, Karten für ein Festival oder die Stadtführung, die man sich seit Jahren vornimmt, passen alle auf die Wunschliste.

Teuer muss das nicht sein. Ein Tagesausflug zum Hofladen mit Erdbeerfeld, ein Besuch im Museum in der Nachbarstadt oder eine Wanderung auf einem noch unbekannten Weg geben dasselbe Gefühl von Entdeckung, direkt vor der Haustür. Eine Weinprobe an der Mosel, eine Streetfood-Tour oder ein Architekturspaziergang lassen die eigene Gegend wieder neu wirken.

Erlebnisse auf die Wunschliste setzen

Sei konkret bei dem, was du dir wünschst, und lass dem Schenkenden Spielraum bei den Details. „Italienischer Kochkurs mit Sommergemüse“ gibt mehr Anhaltspunkte als „Kochkurs“ und zeigt, dass du dir Gedanken gemacht hast. Ein Gutschein vom Anbieter lässt das Datum offen, und das ist bei Erlebnissen fast immer besser.

Misch die Preisklassen. Neben dem kostenlosen Stadtfest darf das Segelwochenende für 400 Euro stehen, für das mehrere Leute zusammenlegen können. Wenn Termine oder körperliche Grenzen eine Rolle spielen, schreib das dazu, damit du am Ende etwas bekommst, das du auch einlösen kannst. Du kannst eine Geburtstagsliste erstellen und die Erlebniswünsche mit Link zum Anbieter eintragen, damit niemand raten muss, welchen Kurs du meinst.