Valentinstag in drei Tagen und noch kein Geschenk

Es ist der 11. Februar, und du hast nichts. Der Griff zu Rosen und Pralinen von der Tankstelle liegt nahe, aber eine bessere Lösung steckt vermutlich schon in deinem Postfach: die Wunschliste, die dein Partner dir im Januar geschickt hat und die du seitdem nicht geöffnet hast.
Die Wunschliste erspart dir das Raten
Dein Partner hat das ganze Jahr über erwähnt, was ihm fehlt, oder es heimlich in irgendeinem Warenkorb geparkt. Wenn es eine Liste gibt, steht das alles an einem Ort. Du nimmst eines von acht Dingen, die sich dein Partner nachweislich gewünscht hat, und sparst dir den Samstag im Einkaufszentrum, an dem du um 17:50 Uhr nach irgendetwas greifst. Auf Happy Giftlist siehst du sogar, ob schon jemand anderes etwas reserviert hat, damit die Schwester nicht dasselbe schenkt.
Und niemand merkt, wie spät du dran warst. Dein Partner erinnert sich daran, genau das bekommen zu haben, was er wollte. Das Datum auf dem Kassenbon interessiert keinen.
Ohne Liste helfen digitale Geschenke
Ohne Liste geht es in Minuten mit etwas, das per Mail ankommt:
- Ein Jahr Audible, Spotify oder das Abo für die Zeitschrift, die er sonst am Kiosk kauft
- Ein Online-Kurs zu dem, was sie gerade anfängt, etwa Nähen, Töpfern oder Italienisch
- Ein digitaler Gutschein für den Buchladen um die Ecke oder das Restaurant, in dem ihr euer erstes Date hattet
- Ein E-Book oder das neue Album der Band, die er dreimal die Woche hört
Nimm etwas, das exakt zu deinem Partner passt. Das Zeitschriftenabo sagt, dass du an ihn gedacht hast. Der Amazon-Gutschein über 50 € sagt, dass du fünf Minuten hattest.
Expressversand und Abholen im Laden gehen noch
In den meisten Städten gibt es Lieferung am selben oder nächsten Tag. Wenn du aus früheren Gesprächen weißt, was gewünscht ist, prüf diese Wege:
- Expressversand bei den großen Shops, oft bis zum 12. Februar noch möglich
- Lokale Läden, die über Lieferdienste am selben Tag ausliefern
- Online kaufen und im Laden abholen, damit das Teil sicher reserviert ist
- Blumenhändler und Feinkostläden, die sich auf hübsch verpackte Last-Minute-Lieferung eingestellt haben
Warte damit nicht bis zum Abend. Die Express-Slots vor dem Valentinstag sind oft schon am 12. Februar mittags ausgebucht.
Lass den Gegenstand weg und plan ein Erlebnis
Manchmal ist das beste Geschenk gar nichts zum Auspacken. Ein paar Dinge, die du innerhalb eines Tages organisiert bekommst:
- Ein Picknick am Fluss oder im Park, wenn das Wetter mitspielt, sonst auf dem Wohnzimmerboden
- Karten für ein Konzert, ein Theaterstück oder den Poetry Slam nächste Woche
- Ein Kochkurs für zwei, der Termin darf ruhig im März liegen
- Ein Tag in der Therme oder eine Massage für zwei
- Ein Wochenende in der nächsten größeren Stadt, Zug und Hotel in zwanzig Minuten gebucht
Ein Erlebnis lässt sich kurzfristig leichter auftreiben als das perfekte Ding, und am Ende bleibt der Abend im Kopf, während ein Gegenstand im Regal verstaubt. Über die Karten für eine Lesung, die am 13. Februar gekauft wurden, redet ein Paar Jahre später noch. Über die Pralinen von der Tankstelle nicht.
Für das nächste Mal vorsorgen
Sobald dieser Valentinstag überstanden ist, leg eine Wunschliste an und bring deinen Partner dazu, dasselbe zu tun. Trag ein, was dir auffällt, sobald es dir auffällt. Eine Woche vor dem Geburtstag ist es dafür zu spät. Was beim Sonntagsspaziergang beiläufig als Wunsch fällt, ist bis zum nächsten Anlass vergessen, wenn es nirgends steht.
Auf Happy Giftlist kannst du in wenigen Minuten eine Wunschliste erstellen, Links einfügen und den Link an deinen Partner schicken. Dann ist der nächste 11. Februar entspannt.





